Dienstag, 8. September 2020

 

Corona und Südafrika

 Nachdem wir im April aus Südafrika ausgeflogen wurden, haben wir lange nichts mehr von uns hören lassen – zu schrecklich waren und sind die Lebensumstände in unserem geliebten Hout Bay.

Doch heute, nach einer erneuten Schreckensmeldung, möchten wir uns wieder an Euch wenden:

Wieder ein Riesenfeuer in den gebeutelten Townships von Kapstadt. (Meldung von gestern).



Nach der Schießung von Schulen, Kindergärten, aber auch von Geschäften, Restaurants, Klein-und Mittelbetrieben der Handwerke- Lookdown für alle Menschen, die als Tagelöhner ihr Geld verdienen konnten, also Arbeitslosigkeit und Hungersnot, jetzt auch noch Wohnungslosigkeit.

Hab und Gut zu verlieren ist schon ohne Corona ein fast nicht zu bewältigender Schicksalsschlag, in dieser Zeit aber die größte Hoffnungslosigkeit, der diese Familien, unsere Familien, ausgesetzt sind.

Auch wir verzweifeln.

Haben wir es doch all diese vielen Monate lang geschafft, unsere Familien mit Nahrung zu versorgen, dank Euch, unseren unermüdlichen Geldgebern.

In der Vor-Coronazeit konnten wir neben den regelmäßigen Spenden von Euch immer wieder durch Vorträge, Spendenläufe von Schulen, Aktionen wie die Schuhsammlung etc. zusätzliches Geld erwirtschaften.


Das geht jetzt (in Coronazeiten) nicht mehr.

Deshalb unsere riesengroße Bitte (auch wenn wir schon wieder nerven):

Spendet bitte, bitte, bitte so viel Geld wie Ihr entbehren könnt, für unsere Kinder der Einen Welt, um Ihnen eine Chance zum Überleben zu bieten. Bildung war gestern und ist morgen, heute geht es um das tägliche Brot und einem Dach über den Kopf.

Gabriele und Angelika




 

 

Mittwoch, 15. April 2020

Wir sind wieder daheim!!!🏡🏡🏡

Sehr, sehr dankbar sind wir dem Deutschen Auswärtigem Amt, das uns in ihr Rückholprogramm aufgenommen und uns gesund nach Deutschland zurückgeflogen hat. DANKE!!!!!!💑

Die letzten zwei Wochen, als der "Lockdown" in Südafrika ausgerufen, die Kindergärten und somit unser Programm gestoppt wurde, fühlten wir uns plötzlich arbeitslos.
Unsere "Teacher" flüchteten z.T. in ihre Heimatorte, da sie sich dort sicherer fühlen.

Durch unsere Whatsapp Kontakte hörten wir von den vielen arbeitslosen, und damit hungernden Menschen.

Wir nahmen diese Information als neue Aufgabe an.  Fast 3/4  "unserer" Familien lebten schon von den letzten Vorräten, und wir versorgten sie.

Mit viel Freude empfingen die Eltern unserer Patenkinder die Lebensmittelspenden und für die ganz Kleinen gab es noch ein Paket Windeln dazu.😊


Durch unseren Pastor hörten wir täglich von immer mehr Not und setzten uns entsprechend immer mehr ein. Wir kauften jede Menge Grundnahrungsmittel, und der Pastor verteilte sie an die Menschen in den Townships. Nun wurden auch alte und kranke Frauen und Männer bedacht, für manche sogar mitgekocht. (s.vorheriger Blog)
Hier teilt er die Riesentüte Reis in viele kleine Portionen auf.


Der "Lockdown" wird in Südafrika bis mindestens Ende des Monats weitergeführt, und die Menschen hungern mehr und mehr.



Wir setzen von Deutschland die "Hungerhilfe" weiter fort und wissen, dass das Geld gut verteilt wird.           ☕🍝🍜🍛🍞🍵🍅🍌🍆

Ganz, ganz froh sind wir, dass wir auch aus der Ferne helfen können, verfolgen uns doch die Bilder unserer Kinder, Eltern und alten Menschen auch hier noch sehr.

An dieser Stelle möchten wir uns wieder einmal bei all den selbstlosen Menschen bedanken, die durch eine Geldspende unsere Hilfen erst möglich machen. Wir können uns, ehrlich gesagt, nicht oft genug bedanken, hoffen wir doch ein wenig Not lindern zu können. DANKE. Danke. Danke

In der Hoffnung, nach der Pandemie alle Südafrikaner/innen und alle Spender/innen gesund wieder zu erleben, schließe ich nun den Blog, bis wir - hoffentlich - unsere Arbeit in SA wieder aufnehmen dürfen.

Bleibt alle gesund.💗💗💗💗  wünschen Gabriele und Angelika

Freitag, 3. April 2020


Wahrscheinlich geht es Euch wie uns......................

wir fühlen uns in einer unwirklichen Welt. Alles, was wir bisher gelebt haben, scheint in Frage gestellt zu sein. Wir fragen uns, was wir dadurch neu begreifen sollen und können.
Die Bestimmungen sind hier sehr streng. Nur einkaufen und Arztbesuche sind erlaubt, keine Spaziergänge am Strand, keine sonstigen Vergnügungen, keine Ausflüge in andere Orte. Alkohol, Zigaretten, Haushaltwaren, Make up etc..... werden nicht mehr verkauft. Die Hygienebestimmungen in den Lebensmittelgeschäften sind sehr hoch, sodass wir uns geschützt fühlen.


Zu Beginn des Lockdowns  erlebten wir viele afrikanischen Menschen in totaler Feier-und Ferienlaune. In Gruppen von vielen Menschen genossen sie die neu geschenkte Freiheit ohne Arbeit, setzten sich zusammen zum Feiern und Trinken.

Die Feierlaune verschwand sehr schnell, als sie kein Geld mehr verdienen konnten und keine Lebensmittel für den täglichen Bedarf mehr bekamen.
Einige unserer allein erziehenden Mütter hatten die Arbeit schon Wochen vorher verloren und auch die alten und behinderten Menschen lebten von den letzten Ersparnissen.
Wir selbst, die keine Aufgaben mehr hatten, fühlten uns hilflos und eingesperrt.

Und dann trafen wir auf Henry, einen Township Pastor.
Mit ihm gingen wir einkaufen, sortierten die Waren und Henry lieferte sie dann aus. Wir erreichten auch alle Familien unserer Projekte.
Viele Menschen sind sehr verzweifelt und kämpfen ums Überleben. Es war schon recht schwierig, die Lebensmittel zu bekommen und einzuteilen.




Wir fühlen uns an der richtigen Stelle, fühlen uns gebraucht und die Gelder unseres Vereins fließen jetzt zunächst mal in hungrige Mägen.

Wie gut, dass auch jetzt einige unsere deutschen Spender die ersten "Hungergroschen" gespendet haben. DANKE. Den Dank der Familien heimsen wir ein, obwohl IHR es seid, die uns das hier alles ermöglichen.



Wir freuen uns, dass wir zur richtigen Zeit am für uns richtigen Platz sind.



Freitag, 27. März 2020



Noch vor einer Woche saßen unsere "Teacher" und wir vergnüglich zu einem Kennenlernfrühstück beisammen. Unser kleines Netzwerk soll neben dem sich Kennenlernen auch füreinander da sein, sich Anregungen für die Arbeit mit den Kindern und Hilfen in besonderen Situationen geben. Wir genossen heiter und vergnügt den wunderbaren Sonnentag und hatten uns viel zu erzählen. Die Viruszahlen waren mehr als gering und wir machten uns wenig Sorgen.

Montagabend kamen die Anordnungen der südafrikanischen Regierung, gültig ab
heute und noch strikter und kontrollierter als in Deutschland.




Gestern, Donnerstag, 1Tag vor Lockdown:

Endlos lange Schlangen vor den Supermärkten und Banken.
Die Menschen, die Geld haben und vorsorgen können, kommen mit vollgepackten
Wagen aus den Shops.
Alkohol wird massenweise eingekauft, da er in den nächsten 3 Wochen nicht zu kaufen ist.

Heute, Freitag, erster Tag des Lookdown:

Die Strassen sind leer, kein Stimmengewirr dringt in unseren Garten, wir hören wenig Autos vorbeifahren. Unser Flug, der uns heute Abend nach London bringen sollte, ist abgesagt, alle  Flughäfen Südafrikas sind geschlossen.

Wie fühlen wir uns fern der Heimat?

Unbestritten wären wir jetzt sehr gern in unserer eigenen Wohnung und könnten von dort aus den Tag gestalten. Da wir aber kaum Angst verspüren und wir in unserer privaten Unterkunft gut aufgehoben sind, denken wir jetzt mehr und mehr darüber nach, wie es den vielen Township Familien geht. Die Blechhütten sind winzig. Es gibt kein fließend Wasser, geschweige denn eine Toilette im Haus. Die Menschen leben sehr beengt, denn die Familien sind groß, oft sechs bis acht Personen zusammengedrängt.
Und diese Menschen haben jetzt Ausgangssperre, die mit Militär durchgesetzt werden soll!!!!! Welch einer Qual mögen sie wohl ausgesetzt sein.
Ab heute haben nur noch die Lebensmittelgeschäfte und Apotheken geöffnet. Alle Betriebe, sonstigen Geschäfte,  Unternehmen usw. sind geschlossen, wie es ja wohl so gut wie überall auf der Welt ist.
Was uns jedoch wirklich schmerzt, ist die Arbeitslosigkeit der vielen Menschen in ihren Minijobs, wie gärtnern, putzen, Straßenreinigung, aber auch die Erzieherinnen in den Kindergärten usw. Sie bekommen ab sofort keine Gehälter mehr und kein Geld von der Regierung.  Wir denken an unsere Kinder und ihre Familien, die wahrscheinlich jetzt Hunger leiden müssen. Wie gut, dass es hier in Hout Bay Menschen  gibt, die sich auch jetzt schon um die Ärmsten  kümmern. 

Wir sind dabei!!!!!

Wir hoffen sehr, dass sich das Leben  in drei Wochen wieder normalisiert.  


Mittwoch, 26. Februar 2020

Wie die Geschichte der Kindergärten hier in Hout Bay begann. Und wir staunen immer noch, dass es Kindergärten in den Townships erst seit sooo kurzer Zeit gibt, wie ja auch einige Townships selbst.


Im Jahr 2000 begann eine Mutter, so wie viele andere heute es immer noch tun, im Township "Imizamo Yethu", Kinder zu babysitten, um ein Einkommen für ihre eigene Familie zu erzielen. Dies war eine der ersten sogenannten Kinderkrippen. In relativ kurzer Zeit wuchs die Zahl der Kinder, die sie betreute, dramatisch an. Eltern, die dringend Arbeit suchen müssen, lassen ihre Kinder bei diesen Müttern in dem Wissen zurück, dass sie in einer sicheren, fürsorglichen Umgebung betreut werden. 

Aus diesen ersten Kinderkrippen entstanden langsam erste Kindergärten, die den Kindern viel mehr Raum boten und die mehr Kinder aufnehmen konnten. In vielen dieser Kindergärten steht auch heute noch die sichere Betreuung und Verwahrung im Vordergrund. Dennoch haben die Kinder inzwischen mehr Spielzeug, mehr Anregungen und häufig auch ein Außenspielgelände.

Inzwischen gibt es vier Kindereinrichtungen, die staatlich anerkannt sind. Hier geht es um die Bildung der Kinder - ein großer Schritt wurde hier ab ca. dem Jahre 2005 getan. Die Kinder lernen hier schon vorschulmäßig den Umgang mit Farben, Zahlen, Buchstaben, Wochentagen und vieles mehr.




In drei der vier staatlich anerkannten Kindergärten bieten wir nun unser zusätzlichen Programm "CURIOUS KIDS - IN NAPPIES" für die Früherziehung der Kinder an.
Diese  Kindergärten nehmen z.T. Kinder ab dem Alter von 6 Monaten auf und haben dann je eine Gruppe der 1/2 j.- 2,j und eine von 2-3j. Kindern, wo ein Bedarf der Frühförderung für die Kleinsten besteht.


Diese Früherziehung ist für viele Südafrikaner recht unbekannt, sodass diese Kinder meistens ebenfalls nur beaufsichtigt werden. 
Und genau da beginnt unser Einsatz. Wir vermitteln  Erziehern/innen Ideen zum Umgang mit diesen Menschlein und die Anwendung der Früherziehung. Diese so ausgebildeten Frauen bieten unser Programm nun zusätzlich zu den Gruppenleiterinnen an und werden von unserem Verein bezahlt. ( Dank der großen Mithilfe von Euch Spendern.)

 

Unser "Curious-Kids-in nappies Programm" überzeugt inzwischen Lehrer und Eltern, die dieses Programm in den Kindergartenalltag integrieren gerade deshalb, weil sie nach fast vierjähriger Laufzeit die phantastische Entwicklung der Kinder erleben. 
Dennoch erleben wir immer wieder mangelndes Interesse an dieser Arbeit, besonders bei der älteren Generation, die diese Art Förderung noch nie selbst erlebt hat. Da heißt es für uns: DURCHHALTEN und  ÜBERZEUGEN. Und darin sind wir inzwischen ziemlich gut.😀 





Sonntag, 16. Februar 2020

Es ist so unglaublich viel Positives passiert, dass Angelika und ich, Gabriele, förmlich auf einer Glückswolke schweben. Alle anfänglichen Ängste haben sich soooo schnell in Luft aufgelöst, dass wir glauben, dass jemand oder etwas sein Hand mit im Spiel haben muss.


Zunächst der wunderbare Besuch meiner Nichte Dr. Marva Schreiber und deren Lebensgefährten, dem Schauspieler Kai Schumann, u.a. bekannt aus der Vorabendserie "Heldt", die unsere Projekte anschauten und sich für die Curious Kids finanziell engagieren wollen. Unsere Netzwerkmenschen hier in Afrika mit Annie und Ingrid haben einen langen Tag mit Ihnen verbracht, um unsere Anliegen klar umrissen herüber zu bringen. In Zukunft erhoffen wir uns damit einen größeren finanziellen Spielraum. 😊😊😊😊




Dann ist das Unglaubliche passiert, dass zwei deutsche Frauen, die hier hier in Afrika leben (zumindest eine zeitlang), von unserer Arbeit gehört haben und bei uns mitarbeiten wollen und werden, Verena und Dinka. Verena unterstützt mich, Gabriele, in der Ausbildung neuer Lehrer/innen. Dinka wird  gemeinsam mit den Erzieherinnen des Kindergartens Noluthando erste Konzepte zur musikalischen Früherziehung erarbeiten.
Wir können unser großes Glück kaum fassen und freuen uns soooo riesig, dass wir förmlich Luftsprünge machen.

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UND.......WIR HABEN SCHON WIEDER 3, SPRICH DREI
NEUE LEHRERINNEN GEFUNDEN,
die sich für die Frühförderung der jüngsten Kinder im Kindergarten interessieren. Da es in Afrika bisher nicht so recht üblich ist,  schon mit der Förderung der Babys zu beginnen, haben diese drei Frauen keine echte Ahnung davon, was auf sie zukommt.
Alle sind jedoch sehr motiviert, sich neuen Herausforderungen zu stellen und sind gespannt und neugierig.
Verena und ich werden in der nächsten Zeit mit Edith, Nobantu und Joycee viel Material sammeln und für die kleinen Mäuse herrichten, viel vormachen, viel zuschauen und viel Lachen und Spaß haben. Joycee arbeitet in einem Kindergarten, der das erste Mal unsere Programme mit unterstützen möchte - ganz, ganz spannend für uns alle.
  
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Wir haben uns angewöhnt, mehr Obst und Gemüse in die Kindergärten mitzubringen, wenn wir diese besuchen. Haben wir doch festgestellt, dass in der zweiten Monatshälfte die gesponserten Lebensmittel langsam knapper werden. Aber nur ein gesunder Körper entwickelt einen gesunden Geist, so lautet unser Motto. Da die Äpfel, Möhren, die Melonen usw. schwer zu schleppen sind, überlegen wir eine gute Möglichkeit, wer die Nahrungsmittel verteilen kann. Leider können wir das Geld nicht einfach einer Kindergartenleiterin in die Hand drücken. Das wäre nicht gut. Aber wir hatten ja bisher immer gute Ideen. Ich denke, dass uns das auch diesmal gelingen wird. Dieses Anliegen von uns wird aus Deutschland ebenfalls mehr und mehr finanziell unterstützt.

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Angelika kauft ein.
                                     







Und zuletzt möchten wir unsere große Freude kundtun, dass unser Curious Kids Mädchen "Tania" die Aufnahmeprüfung in ihre Schule geschafft hat und nun ein kleines Vorschulmädchen ist.💓

  😅😅😅😅😅😅😅😅😅😅😅😅😅😅😅😅😅😅😅😅😅😅😅😅😅😅😅😅 

Dieses Jahr ist das Jahr großer Emotionen. Es geht rasant voran. Unsere Arbeit trägt Früchte, Menschen engagieren sich vor Ort und in Deutschland mehr und mehr. 
Danke Euch allen 💕 
                                                                               


Sonntag, 2. Februar 2020

Mit viel Aufregungen und Verspätungen sind wir Samstag den 25.1. endlich in unserer zweiten Heimat gelandet.
Einen Tag hatten wir Zeit, uns von den Strapazen zu erholen, dann ging es wieder hinein in das pralle afrikanische Leben.

Wir besuchten die Kindergärten und den Lehrer der Mutter-Kind-Gruppe und mussten erschüttert zur Kenntnis nehmen, dass zwei unserer Lehrer zum 1.2. kündigen (das ist hier alles ohne Vorwarnung möglich), sodass uns plötzlich von 5 Lehrern nur noch zwei verbleiben. Was für ein Schrecken!!! Was tun wir nun????
Von unseren gesponserten Kindern haben einige Kapstadt verlassen und sind zurück in ihre Dörfer gezogen. Das liegt daran, dass Kapstadt besonders in den Townships sehr gefährlich ist und zudem es nicht so viel Arbeit gibt, wie die Dörfler erwartet haben.

Von den verbleibenden Lehrern, Kindern und Eltern wurden wir sehnlichst erwartet.

Thozi, die Leiterin der Einrichtung und ich, Gabriele
Gabriele und Thozi im Kindergarten Noluthando

Wie gut, dass Chrissi noch für uns arbeitet.

Tania besucht seit 14 Tagen die Schule und fremdelt noch sehr. Der Unterricht wird ja ganz in der ihr fast unbekannten Sprache, englisch, unterrichtet. Dennoch scheint sie sehr stolz zu sein, auf diese Schule gehen zu dürfen. An dieser Stelle möchten die Eltern noch einmal ganz herzlich allen Spendern "DANKE" sagen. Sie sind überglücklich über diese einmalige Förderung.

Tania, Ihre Mama und Angelika in der Hütte der Familie. Tania zeigt stolz Ihren Schulranzen.
Daneben haben wir in dieser ersten Woche schon ganz viel Besuch gehabt und ihm gezeigt, wie unsere Arbeit in den Kindergärten und das Leben im Township aussieht. Die Bekannten aus Wuppertal sind schweren Herzens wieder nach Deutschland gefahren, wären sie doch gern länger geblieben.
Daneben kam meine Nichte mit Ihrem Lebensgefährten, die vorhaben sich verstärkt um mehr Spendengelder zu kümmern. Sie brachten einen professionellen Fotografen mit, von dem wir vielleicht demnächst Bilder in einer deutschen Illustrierten sehen. Wir sind gespannt!!!!!!

Der Schauspieler Kai Schumann und  seine Lebensgefährtin, meiner Nichte Dr. Marva Schreiber, wollen sich  für unsere Kinder in Hout Bay verstärkt einsetzen!!!! Wir sind dankbar und glücklich :)